Einsatzplanung

Wie wird ein Spürhunde-Einsatz geplant?

1Unverbindliche Kontaktaufnahme

Artenschutz fängt bei der Bauplanung an

Bei einer Anfrage geben Sie bitte folgende Basisinformationen an:

  • Ort und Grösse des Grundstücks
  • Angaben zu Rodungs-/Abbruchtermin und geplanten Massnahmen
  • Koordinaten der zuständigen Person (Bauherrschaft)
2Unverbindliches Erstgespräch

Klärung der Details und Rahmenbedingungen

3Rekognoszierung

Besichtigung des Suchgebiets und erste Abklärungen vor Ort durch Mirella Manser

4Angebot

Falls die Möglichkeit eines Igelvorkommens besteht:

Offerte (Kostendach) inkl. Arealplan sowie weitere Informationen des Spürhunde-Teams

5Auftragserteilung

Bewilligung des Gelände-Eigentümers für die Arbeit auf dem Areal Terminvereinbarung.

Achtung:
Terminverschiebungen bitte frühzeitig kommunizieren, sodass die Einsatztage entsprechend geplant werden können.

6Einsatz

Zeitpunkt: Üblicherweise tagsüber, kurz vor Baubeginn/Rodung
Dauer: 5 bis 6 Stunden pro Tag, je nach Areal sind mehrere Einsatztage nötig

7Ausführlicher Bericht

Bericht über allfällige Igelfunde (lebende und tote Igel, Jungtiere).
In einem Plan werden alle gefundenen Nester sowie die Wege der Igel eingezeichnet. So können leere Nester am Rodungstag nochmals kontrolliert werden.

Das Wichtigste in Kürze:

    • Das Ziel eines Spürhunde-Einsatzes ist es, auszuschliessen, dass sich zum Zeitpunkt des letzten Einsatztages Igel auf dem Areal befinden. Sollten sich Igel eingenistet haben, so werden sie durch das Spürhunde-Team geborgen und über die zuständige Igelstation umgesiedelt*. Falls der Zugang zu den Nestern nicht frei ist, wird die Rodungs-/Abbruchfirma über den Standort des Nestes informiert, sodass die Igel während den Abbrucharbeiten geborgen werden können.
    • Gefundene Igel werden geborgen* und an in die zuständige Igelstation zur Versorgung und Umsiedlung übergeben.
    • Sollten die Spürhunde an jedem Einsatztag neue Igelspuren anzeigen, aber an diesen Stellen während des Einsatzes keine Igel vor Ort sein, so ist der Einsatz von Wildtierkameras über Nacht angezeigt. So können die Igel – nach Absprache mit dem Igelzentrum Zürich – in einer nachfolgenden Nacht zu «ihrer Uhrzeit» auf ihrer nächtlichen Tour eingefangen werden. Wäre dies der Fall, so würden wir Sie vorher informieren und um Erlaubnis bitten, die Wildtierkameras aufzustellen (Datenschutz).
    • Ist ein Igelnest zum Zeitpunkt des Fundes leer, wird es bei jedem weiteren Einsatztag kontrolliert, um den hoffentlich zwischenzeitlich eingenisteten Igel zu bergen. Am letzten Einsatztag wird das Igelnest entfernt und diesen Ort auf einem Plan eingetragen, damit die Rodungsfirma diese Stelle nochmals kontrollieren kann.*sofern der Zugang zu den Nestern möglich ist.